• Kino Lichtspiele
    Willkommen im Arthouse Cinema Lichtspiele in Olten
  • Top Filme, gemütliche Ambiance
    Kommen Sie vorbei, schauen Sie herein

Die nächsten Filme

Januar 2017

Regie: Fenton Bailey & Randy Barbato
Der Mann mit der Kamera porträtierte die Prominenz seiner Zeit, fotografierte Patti Smith für das Cover ihres Debütalbums und sorgte mit homoerotischen Motiven für Aufregung. Der Film porträtiert den Künstler mit zahlreichen filmischen Dokumenten seiner verschiedenen Schaffensphasen, mit Aussagen von Weggefährten, Galeristen, Freunden, Liebhabern und Models. Ein gelungener Film und ein schönes Stück Zeitgeschichte.
Regie: Jim Jarmusch
Kult-Regisseur Jim Jarmusch erweist sich in „Paterson“ wiederum als stilsicherer Filmgestalter. Paterson ist Busfahrer in einer Stadt in New Jersey, die genauso heisst wie er. In den Arbeitspausen schreibt er – quasi für die Schublade – feinfühlige Gedichte in sein Notizbuch. Seine exzentrische Frau Laura malt, erfindet Muffin-Rezepte oder will Gitarre spielen lernen. Als sie Paterson drängt, seine poetischen Kleinode wenigstens zu kopieren, gerät die Alltags- und Beziehungsroutine der beiden in Bewegung..
Regie: Martin Butler & Bentley Dean
Der Spielfilm „Tanna“ gehört wohl zu den schönsten Überraschungen, die uns das Kinojahr beschert. Er entstand auf einer kleinen Insel in der Südsee. Das Filmemacherduo erzählt mit der lokalen Bevölkerung als Darstellenden eine Romeo-und-Julia-Geschichte, sanft in die Natur eingebettet und atemberaubend fotografiert. Ein Film, der uns im besten Sinn aus der Zeit und ihrer Atemlosigkeit holt und ganz einfach in eine andere Welt versetzt.
Regie: Anna Muylaert
Pierre ist 17, spielt in einer Band und geht gerne an Partys. Seine Mutter hat ihn stets verwöhnt und lässt ihm viele Freiheiten. Doch eines Tages taucht in der einfachen Wohnung der Familie die Polizei auf und verhaftet die Mutter – eine Untersuchung hat ergeben, dass Pierre und seine Schwester einst aus der Geburtsabteilung eines Spitals geraubt wurden. Die Mutter kommt ins Gefängnis und Pierre zu seinen leiblichen Eltern, einer wohlhabenden Familie. Diese versucht schon bald, ihn dazu zu bringen, ihre Ideale zu übernehmen. Doch der rebellische Pierre hat seine eigenen Ideen…
Regie: Asghar Farhadi
Der neue Film des iranischen Oscarpreisträgers Asghar Farhadi wurde am Filmfestival Cannes 2016 mit dem Drehbuchpreis und dem Darstellerpreis ausgezeichnet. Zum Inhalt: Weil ihre Wohnung im Herzen von Teheran nach Bauarbeiten einsturzgefährdet ist, beziehen Emad und Rana eine neue Unterkunft. Ein Zwischenfall, der mit der vorhergehenden Mieterin in Zusammenhang steht, lässt das Leben des jungen Paares aus den Fugen geraten.
Musique Simli, in der Presse auch schon als einer der “leuchtendsten Sterne am Schweizer Kleinkunsthimmel” bezeichnet, feiert mit Tour de Fête 20 Jahre gemeinsames Musizieren. Gespannt sind wir natürlich auf den Beitrag des unsichtbaren Mannes im Hintergrund, Didi Sommer von Comedia Zap in Starrkirch-Wil. Ihn hat das Trio mit der Regie des Jubiläumsprogrammes beauftragt.
Beginn: 20.30
Türöffnung: 19.30
Regie: Thomas Lüchinger
Der Dokumentarfilm von Thomas Lüchinger porträtiert vier Menschen aus vier verschiedenen Kulturen (Brasilien, Nepal, USA, Schweiz), die als Sterbebegleiter Menschen auf ihrem letzten Weg beistehen. In ihrem Dasein für andere werden sie mit ihrer eigenen Sterblichkeit konfrontiert. Dabei treten die vier Protagonisten immer wieder neu mit ihrem eigenen Leben in Beziehung – ihr Verhältnis zu Tod und Sterben reflektierend. „Being There“ ist nicht ein Film über den Tod, sondern eine Feier des Lebens.
Regie: André Téchiné
Mit ihren andauernden Prügeleien strapazieren die Gymnasiasten Tom (Corentin Fila) und Damien (Kacey Mottet Klein) ihr gesamtes Umfeld. Während Damien als Sohn der Landärztin Marianne (Sandrine Kiberlain) und eines Militärpiloten ein behütetes Leben führt, muss sich Tom auf einem abgelegenen Bauernhof einem härteren Alltag stellen. Hinter der Rivalität der beiden verbirgt sich in Wirklichkeit jedoch eine heimliche gegenseitige Bewunderung, die allmählich zum Vorschein kommt, als äussere Umstände die beiden zwingen, auf engstem Raum miteinander zu leben.
Regie: Jérôme Salle
Sommer 1946. Jacques-Yves Cousteau führt mit seiner Frau Simone und seinen zwei Söhnen ein unbeschwertes Leben am Mittelmeer. Tagsüber gehen sie gemeinsam tauchen, nachts beobachten sie die Sterne – es könnte das Paradies auf Erden sein. Aber Cousteau ist nie zufrieden: der unternehmerische Draufgänger lebt und atmet das Abenteuer auf dem Meer. Getrieben von seinem absoluten Fortschrittsglauben, bricht er auf, um die Meere der Welt zu erkunden. Er ist bereit, dafür alles zu opfern.
Regie: Kleber Mendonça Filho
Clara lebt in einem gehobenen Appartamenthaus am Strand der brasilianischen Stadt Recife. Ausser ihr und ihrer Haushälterin ist keiner mehr da: alle anderen Wohnungen wurden von einer Immobilienfirma aufgekauft. Ein lukrativer Neubau soll realisiert werden. Clara jedoch weigert sich strikt, den Ort zu verlassen, an dem sie, die frühere Musiklehrerin, ihre Kinder grossgezogen, gute und weniger gute Tage verbracht …und die bewegte Vergangenheit ihres Landes miterlebt hat. Hier will Clara bleiben, komme was wolle…
Regie: Andrea L. Kuehni
Im Bestsellerroman “Nachtzug nach Lissabon” von Pascal Mercier (2004) erhält Raimund Gregorius von einem alten Antiquar ein kleines Buch, welches sein Leben verändern wird. Dieser Antiquar ist nicht nur “Literatur”. 2011 hat er sein Antiquariat nach 40 Jahren geschlossen. Filminhalt: Bald ist Jaime Romagosa neunzig Jahre alt. Zeit, sein Buchantiquariat am Hirschgraben zu schliessen. Aber ganz aufgeben mag er seinen Laden nicht. Im einem Hinterraum bewahrt er seine besten Stücke auf. Er pflegt die Bücher, die oft hunderte von Jahren älter sind als er selber und die ihn überleben werden.… Das Abschiednehmen von den Büchern wird in diesem Film so berührend schlicht zur Summe eines Lebens.
Regie: Corinna Belz
Ein Film über Worte und über einen der ganz Grossen der modernen deutschen Literatur, der dafür plädiert, das eigene Denken in Bewegung zu halten, die Wirklichkeit zu hinterfragen und in der Gegenwart zu existieren. Handke stellt uns in diesemFilm eindringlich und unerwartet liebevoll die grossen Fragen: Was ist jetzt? Wie wollen wir leben?
Als Vorfilm - wird der 25min Film «Der Antiquar am Hirschgraben» - gezeigt.
Achtung!!!
Beginn: 20.00
Regie: Christopher Papakaliatis
Sebastian und Maria, Giorgos und Elise, Farris und Daphne: Drei unterschiedliche Liebespaare aus drei Generationen. Sie stehen im Zentrum dieser packenden und bewegenden Liebesgeschichte über alle Alter und Zeiten hinweg, die mitten im Griechenland von heute angesiedelt ist, in der aufgewühlten Stadt Athen.
Regie: Marcie Begleiter
Eva Hesse war eine ausserordentliche Künstlerin, deren Werk erst in den letzten Jahren grössere Aufmerksamkeit und wachsende Begeisterung zuteilwurde. Regisseurin Marcie Begleiter erzählt die Geschichte eines jüdischen Flüchtlingskindes aus Hamburg – einer leidenschaftlichen, schönen und talentierten Frau, die sich an die Spitze der US-Kunstszene kämpfte und bis zu ihrem frühen Tod 1970 mit 34 Jahren die Kunstgeschichte verändert hat. Dabei begeister die Fülle und Dichte des Materials. Eine wahre Entdeckung für kunstinteressierte Kinogänger.

 

Monatlicher Programm Flyer Kino Lichtspiele

Das Januar Programm als Flyer PDF

 

 

100 Jahre Lichtspiele Olten

Flyer 100 Jahre Lichtspiele Olten

Februar 2017

Regie: Hans Haldimann
Im malerischen Idyll in den Bergen des Val Lavizzara im Tessin, versuchen Ulrico, Sanna und Katharina, sich von den Zwängen der modernen Gesellschaft abzuwenden und ihr Leben selbstbestimmt und im Einklang mit der Natur zu gestalten. Während der Film eintaucht ins komplizierte „einfache Leben“ der Aussteiger, gewinnt die Generationenfrage immer mehr an Kontur. Die Sehnsucht nach einem Leben unabhängig von gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zwängen wird auf die Probe gestellt.
Regie: Ron Howard
Bis heute sind sie die Könige des Pop: Die vier Pilzköpfe Paul, John, George und Ringo eroberten in den Sechzigern von Liverpool aus die Welt. Der Dokumentarfilm begleitet die Band während ihrer Tour-Jahre, und damit von ihren Anfängen im Hamburger Star-Club Anfang Sechziger bis zu ihrem letzten Konzert im Candlestick Park in San Francisco 1966.
Regie: Nicolas Wadimoff
Der Optimismus des Willens: Jean Ziegler – Genfer Philosophieprofessor, Politiker und umstrittener Visionär. Genf 1964: Jean Ziegler verspricht Che, gegen das kapitalistische Monster zu kämpfen. Der heute 82-jährige Ziegler, der eine der wichtigsten Figuren der antikapitalistischen Ideologie geworden ist, setzt sein Engagement fort, um sein Versprechen einzulösen. Seine Reise nach Kuba – kritisch hinterfragt von Regisseur Nicolas Wadimoff.
Regie: Lisa Blatter
Lou und Aro begegnen sich, berühren sich – alles unverbindlich. Doch bald kommen sie sich näher, als sie je zugeben würden. Auf der Suche nach der ultimativen Freiheit leugnen sie ihr Bedürfnis nach Familie. – Ein subtiles, feinfühliges Porträt einer Generation, die Angst vor der Liebe hat.
Bruce Brubaker wird das Lichtspiele am 9. Februar in eine Konzerthalle von internationalem Niveau verwandeln. Der renommierte Pianist, der unter anderem an der Juilliard School in New York unterrichtet, spielt die Pianowerke von Philip Glass mit einer atemberaubenden Intensität und Kraft.
Regie: M. Rieder / K. Arn
Stephan Eicher spielt mit dem Bild des Zigeuners und sucht mit seinem Bruder Erich nach seinen jenischen Wurzeln. Die Spur führt in die Bündner Berge, zu den einst zugewanderten Familien Moser, Waser und Kollegger und ihrer legendären Tanzmusik. Die Familien leben eine faszinierende und leidenschaftliche Musiktradition. Sie prägt die Schweizer Volksmusik, sucht den Blues, brilliert als Chanson oder rebelliert im Punk.
Regie: Hans Haldimann
Im malerischen Idyll in den Bergen des Val Lavizzara im Tessin, versuchen Ulrico, Sanna und Katharina, sich von den Zwängen der modernen Gesellschaft abzuwenden und ihr Leben selbstbestimmt und im Einklang mit der Natur zu gestalten. Während der Film eintaucht ins komplizierte „einfache Leben“ der Aussteiger, gewinnt die Generationenfrage immer mehr an Kontur. Die Sehnsucht nach einem Leben unabhängig von gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zwängen wird auf die Probe gestellt.
Regie: Pieter van Huijstee
Farbenprächtige Gärten, unheimliche Nachtmahre, lodernde Höllenfeuer, skurille Monstren – halb Mensch, halb Vogel-…. Die fantastischen Bilderwelten des berühmten mittelalterlichen Malers Hieronymus Bosch ziehen den Betrachter heute noch in ihren Bann. Der Film begleitet fünf niederländische Kunstexperten, die die wenigen erhaltenen, in alle Winkel der Erde verstreuten Gemälde des Meisters zusammentragen, auf Echtheit überprüfen, historisch einordnen und inhaltlich analysieren. “ Eine packende Kunst-Detektiv-Story und eine lehrreiche Geschichtsstunde zugleich”.
Das zentrale Thema des Anlasses ist der Aufbau der Tibeter Flüchtlingshilfe Anfang 1960. In einem ersten Teil wird Frau Dr. Katrin Hagen über die „Medical Camps“ in Nepal informieren, wo sie in abgelegenen Tälern unter schwierigsten Bedingungen Handoperationen durchführt. Für ihr Engagement wurde sie mit dem Swiss Award 2016 ausgezeichnet.
Ihr Vater Toni Hagen war Geologe und hat mit der Zustimmung des Königs von Nepal, des Dalai Lama und dem Bundesrat die Tibeter Flüchtlingshilfe aufgebaut. Dazu wird ein von Toni Hagen kommentierter Dokumentarfilm gezeigt.
Regie: Angelin Preljocaj
Sergei Polunin ist gerade 19, als er zum Ersten Solisten des Royal Ballet in London aufsteigt. Der ukrainische Ausnahmetänzer gilt als “Enfant terrible” der Ballet-Szene und zählt zu den besten seiner Generation. Die Tattoos auf seinem Körper sind heute sein Markenzeichen. Mittels privater Videoaufnahmen aus dem Familienarchiv, mit persönlichen Interviews und herausragenden Tanzszenen zeichnet Filmemacher Steven Cantor das mitreissende und hochemotionale Portrait eines sensible Weltklasse-Tänzers.
Regie: Pieter van Huijstee
Farbenprächtige Gärten, unheimliche Nachtmahre, lodernde Höllenfeuer, skurille Monstren – halb Mensch, halb Vogel-…. Die fantastischen Bilderwelten des berühmten mittelalterlichen Malers Hieronymus Bosch ziehen den Betrachter heute noch in ihren Bann. Der Film begleitet fünf niederländische Kunstexperten, die die wenigen erhaltenen, in alle Winkel der Erde verstreuten Gemälde des Meisters zusammentragen, auf Echtheit überprüfen, historisch einordnen und inhaltlich analysieren. “ Eine packende Kunst-Detektiv-Story und eine lehrreiche Geschichtsstunde zugleich”.
Regie: Fuchi Ni Tatsu Koji Fukada
In einer unauffälligen japanischen Vorstadt führen Toshio und seine Frau Akié zusammen mit ihrer Tochter ein scheinbar ruhiges Leben. Eines Morgens taucht ein alter Freund von Toshio in dessen Werkstatt auf. Zu Akiés Überraschung bietet Toshio ihm Arbeit und Unterkunft an. Nach und nach mischt sich der Freund ins Familienleben ein, bringt dem kleinen Mädchen das Harmoniumspiel bei und macht sich vorsichtig an Akié heran.
Regie: Min Bahadur Bham
Ein vorübergehender Waffenstillstand im Jahr 2001 lässt die Bewohnerinnen und Bewohner eines kleinen Dorfes im Bürgerkriegsgebiet Muru im Nordwesten Nepals aufatmen. Prakash und Kiran, zwei Knaben unterschiedlicher Kasten, werden dicke Freunde, als sie sich auf die Suche nach einem vermissten Huhn machen, das plötzlich verschwunden ist. Die Suche nach dem verlorenen Huhn führt sie durch schöne Berglandschaften Nepals und durch die wirre politische Situation.