• Kino Lichtspiele
    Willkommen im Arthouse Cinema Lichtspiele in Olten
  • Top Filme, gemütliche Ambiance
    Kommen Sie vorbei, schauen Sie herein

Die nächsten Filme

September 2016

Regie: Maria Schrader
Rio de Janeiro, Buenos Aires, New York, Petropolis : Stationen im Leben von Stefan Zweig, die ihm trotz gastfreundlicher Aufnahme und grosser Anerkennung die Heimat nie ersetzen konnten. Schon 1934 hatte der jüdische, österreichische Schriftsteller und Pazifist, der den Niedergang Europas früh voraussah, seine Heimat verlassen. Er ist nie mehr aus dem Exil zurückgekehrt. …Vor der Morgenröte ist ein bildgewaltiger, herausragend gespielter Film über einen grossen Autor; eine Geschichte über das Verlieren der alten und das Suchen nach neuer Heimat


04. SEPT | TAG DES KINO

3 Filme, Eintritt je CHF 5.00, Verpflegungsmöglichkeit

Regie: Wim Wenders
Sebastiao Salgados Bilder (Fotoband „Genesis“ ) bewegen die Menschen seit Jahrzehnten . Im Lauf der Zeit wurde er Zeuge von zahlreichen wichtigen und düsteren Ereignissen der Menschheitsgeschichte. Der vielfach ausgezeichnete Kino-Poet Wim Wenders hat „Das Salz der Erde“ zusammen mit Juliano Ribeiro Salgado – dem Sohn des Fotografen – mit minimalen filmischen Mitteln intensiv inszeniert.
Regie: Maurizius Staerkle-Drux
Pop und Klassik vereint: Der italienische Liedermacher Pippo Pollina und das Jugend Sinfonieorchester des Konservatoriums Zürich haben dieses Experiment gewagt. Eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Welt der Musik.
Regie: Markus Imboden
In der Verfilmung des Romans „Am Hang“ von Markus Werner lernen sich zwei Männer unterschiedlichen Alters kennen und parlieren über Beziehungsfragen. Der Jüngere, Thomas, berichtet von einer Liaison mit einer reifen Dame. Felix, der Ältere, von seinen Trennungsschmerzen. Als er merkt, dass Thomas‘ Geliebte und seine verflossene Lebenspartnerin identisch sind, kommt das thrillerartige Beziehungsdrama von Regisseur Markus Imboden voll in Fahrt.
Regie: Gianfranco Rosi
Samuele ist gerade mal 12 Jahre alt und lebt auf Lampedusa. Er möchte Fischer werden wie sein Vater. Doch seine Heimat ist keine Insel wie alle andern. Lampedusa gilt als Metapher für die Fluchtbewegung nach Europa. Der Regisseur Gianfranco Rosi beschreibt in seinem Film, der ohne Kommentar auskommt, wie sich zwei Welten auf kleinestem Raum kaum berühren.
Regie: Iciar Bollain
Alma gehört zu einer Familie, die seit Generationen eine Oliven-Plantage bewirtschaftet. Die rebellische junge Spanierin hat ein inniges Verhältnis zu ihrem Grossvater. Doch dieser spricht nicht mehr – seit seine Kinder gegen seinen Willen einen 2000 Jahre alten Olivenbaum verkauft haben. Weil der Grossvater immer schwächer wird, beschliesst Alma, den Baum heimzuholen.

Regie: Nabil Ayouch
Marrakesch, heute. Noha, Randa, Soukaina und Hlima leben von der bezahlten Liebe. Sie sind Prostituierte – Objekte der Begierde. Stolz und unabhängig meistern sie ihren von Gewalt geprägten Alltag in einer Gesellschaft, die sie benutzt und gleichzeitig verurteilt.
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Regie: Sobo Swobodnik
Die Dokumentation „SEXarbeiterin“ begleitet eine Frau bei ihrer täglichen Arbeit. Als Selbstständige bietet die 30-Jährige, eigentlich zur Informatikerin ausgebildete Frau ihre Dienste Männern an, ohne dabei irgendjemandem unterstellt zu sein. Der Dokumentarfilm wurde zu grossen Teilen durch Crowdfunding finanziert.
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Regie: Rafi Pitts
Nichts vermag den jungen Mexikaner Nero von seinem Traum abbringen, USamerikanischer Staatsbürger zu werden. Er folgt den Spuren seines älteren Bruders, die ihn nach LA führen, in die Villa des American Dreams. Um eine Green Card zu bekommen, meldet er sich freiwillig zum Militärdienst. Und schon findet Nero sich in einer Wüstenlandschaft der Kriegsgebiete im Mittleren Osten wieder. Ein packender Film über Grenzen und einen, der rennt.
Regie: Michelle Brun / Stefan Haupt
Der Film zeigt, wie sich Schülerinnen und Schüler der Scuola Vivante auf ein Konzert mit dem katalanischen Musiker Jordi Savall und seinem Ensemble aus elf verschiedenen Nationen vorbereiten. Von ihnen befragt, erzählen die Musiker von ihrem Leben und ihrer Heimat rund ums Mittelmeer, reden über ihre Liebe zur Musik und darüber, wie es ist in einer solch kulturell und religiös vielfältigen Formation zu spielen.
Regie: Pepe San Martin
Seit der Trennung ihrer Eltern lebt Sara mit ihrer jüngeren Schwester bei der Mutter, die jetzt mit einer Frau zusammen ist. Der Alltag der vier unterscheidet sich kaum von dem anderer Familien. Für Sara ist die Situation ganz in Ordnung. Doch nicht alle sehen es so, insbesondere ihr Vater hat Bedenken. Das einfühlsame Spielfilmdebüt von Pepa San Martin beruht auf wahren Ereignissen und betrachtet alles aus der Perspektive der 13-jährigen Sara.
Regie: Sina Ataeian Dena
Nagellack und Lippenstift, Fussball in der Zehn-Uhr-Pause. Immer wieder loten die Mädchen einer Vororts-Schule von Teheran ihre Grenzen aus. Hier unterrichtet die 24-jährige Hanieh. Da sie jeden Tag einen langen Arbeitsweg auf sich nehmen muss, möchte sie sich ins Zentrum der Stadt versetzen lassen. Doch ihr Antrag dafür steckt irgendwo fest. Als eines Tages zwei ihrer Schülerinnen verschwinden, rücken ihre privaten Sorgen in den Hintergrund…Der iranische Regisseur Sina Ataeian Dena hatte keine offizielle Erlaubnis für den Dreh und musste seinen gesellschaftskritischen Film heimlich realisieren.
Regie: Tomer Heymann
Der Dokumetarfilm erzählt die faszinierende Geschichte des Choreografen Ohad Naharin, dessen Arbeiten eine unvergleichliche Meisterschaft und Schönheit offenbaren. Aufgewachsen in einem Kibuzz, beginnt Naharin erst im Alter von 22 Jahren professionell zu tanzen. 1990 tritt er die Stelle als künstlerischer Leiter der Israelischen Batsheva Dance Company an.

 

 

Monatlicher Programm Flyer Kino Lichtspiele

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Oktober 2016

Regie: Cordula Kablitz-Post
Lou Andreas-Salomé, geboren 1861 in St.Petersburg, war als Philosophin, Schriftstellerin und Psychoanalytikerin eine der gelehrtesten und produktivsten Frauen ihrer Generation. Der Spielfilm von Cordula Kablitz-Post erzählt die bewegte und bewegende Lebensgeschichte dieser Frau, ihren Kampf um die Freiheit, ihre Errungenschaften in Philosophie, Literatur und Psychoanalyse und die späte Entdeckung der Liebe.
Regie: Michael Dudok de Wit
Der Oscar-prämierte Regisseur Michael Dudok de Wit erzählt eine zauberhafte Geschichte über den Kreislauf des Lebens und der Liebe. Anders als viele aktuelle Animationsfilme wurde dieser teilweise von Hand gezeichnet, was seinen Bildern eine ganz besondere Magie verleiht. „ La Tortue Rouge“ ist ein einzigartiges Kino-Juwel, vielschichtig und wunderschön.
Regie: Rúnar Rúnarssons
Sechs Jahre nach der Scheidung seiner Eltern kehrt der 16-jährige Ari von seiner Mutter in Reykjavik zu seinem Vater ins Heimatdorf im rauhen Nordwesten Islands zurück. Die Beziehung zu seinem Vater ist nicht einfach, und auch seine Freunde aus der Kindheit scheinen sich verändert zu haben. Vor atemberaubender Naturkulisse entspinnt sich ein eindringliches Drama um eine Vater-Sohn-Beziehung, erste Liebe, ersten Sex und den schwierigen Weg ins Erwachsenenleben.
Regie: François Ozon
Anna geht jeden Tag zum Grab ihres Verlobten Frantz, der in Frankreich gefallen ist. Eines Tages legt Adrien, ein junger Franzose, ebenfalls Blumen auf das Grab. Nicht nur Anna, sondern jeder im Ort fragt sich, wieso Adrien so kurz nach der deutschen Niederlage hier ist und welche Verbindung er mit Frantz hat… Ein grossartiges Melodrama des französischen Starregisseurs François Ozon um eine junge trauernde Deutsche und einen Franzosen im Nachspiel des ersten Weltkrieges.
Regie: Cláudia Varejão
Tag für Tag tauchen Matsumi, Mayumi und Masumi aus dem Fischerdorf Wagu auf der japanischen Izu-Halbinsel nach Muscheln und anderen Meerestieren. Ohne Sauerstoffflasche und andere Hilfsmittel stossen sie unter Wasser an die Grenzen ihrer körperlichen Fähigkeiten. Seit über zweitausend Jahren tauchen die Ama-San- wörtlich: Frauen des Meeres – auf diese Art und Weise und sichern so das Einkommen ihrer Familien.
Regie: Mohamed Ben Attia
„Hedi, 25 Jahre, wird heiraten“. Seine Mutter hat alles nach tunesischem Brauch für ihn arrangiert und ihm auch seine Braut ausgesucht. Doch nur wenige Tage vor der Hochzeit begegnet er auf einer Geschäftsreise der lebenslustigen und rebellischen Tänzerin Rym. Hals über Kopf stürzen sich die beiden in eine leidenschaftliche Liebesaffäre. Zusammen schmieden sie Pläne für ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben abseits gesellschaftlicher Zwänge.
Regie: Paolo Virzi
In seinem neuen Film „ La Pazza Gioia“ erzählt Paolo Virzi von einer Freundschaft zwischen zwei sehr unterschiedlichen Frauen, die sich nicht ganz freiwillig in der Therapie-Einrichtung „Villa Biondi“ in der Toscana aufhalten. Eines Tages hauen sie aus der Villa ab – und so beginnt eine verrückte, atemlose Reise……. Das Roadmovie wurde mit fünf italienischen Kritikerpreisen ausgezeichnet.
Regie: Joachim Lafosse
Nach 15 Jahren Ehe will sich Marie von Boris scheiden lassen. Sie hat das Haus, in dem die beiden mit ihren Kindern leben, gekauft; er hat es renoviert. Da Boris die finanziellen Mittel nicht hat um auszuziehen, sind sie gezwungen, weiterhin unter einem Dach zu leben. Es ist Zeit abzurechnen….
Regie: Gianfranco Rosi
Ein Jahr lang beobachtete Regisseur Gianfranco Rosi Leben und Alltag auf Lampedusa, der „Insel der Hoffnung“. Der bewegende Dokumentarfilm, dessen Titel FUOCOAMMARE sowohl als „brennendes Meer“ als auch „Leuchtturm“ übersetzt werden kann, gewann auf der diesjährigen Berlinale den Goldenen Bären als Bester Film.
Die 3 Q stehen für die Brüder Quinn aus dem Tessin:
Nolan tb, electronics, Simon b/loops und Brian dr/perc.
Mit ihrer selbst komponiereten Musik begleiten, untermalen und dramatisieren sie Ausschnitte zu den Stummfilmen mit Leni Riefenstahl und Luis Trenker:
- Der heilige Berg (1926)
- Die weisse Hölle vom Piz Palü (1929)
- Stürme über dem Mont Blanc ( 1930)
Regie: Morgan Neville
Der Film erzählt die aussergewöhnliche Geschichte des Silk Road Ensemble. Dieses Orchester wurde vom legendären Cellisten Yo-Yo Ma gegründet und umfasst Musiker, Sänger, Komponisten und Geschichtenerzähler unterschiedlichster Herkunft. The Music of Strangers begleitet diese Gruppe auf ihrer Entdeckungsreise in die Macht der Musik, um Traditionen zu bewahren, die kulturelle Entwicklung zu prägen und Hoffnung zu wecken.
Regie: Thomas Liesen
Bei Yvonne Herber wird Alzheimer im Frühstadium diagnostiziert. Sie ist 42. Regisseur Thomas Liesen hat sie und ihre Familie drei Jahre lang bei ihrem mutigen Kampf gegen das Vergessen begleitet. Der Film ist ein ungewöhnlich intensives Porträt einer Familie, die den Kampf antritt gegen eine der gefürchtesten Krankheiten – und gegen das Entgleiten und Verlassen der Ehefrau und Mutter.
Regie: Dominique Margot
Dominique Margot rollt in ihrem Film ihre eigene Biographie als Tochter einer trotz ihrer Anwesenheit oft nicht erreichbaren Mutter auf. Sie erzählt von ihrer Ohnmacht als Kind, ihrer Wut als Teenager und ihrer späten Einsicht und ihrem Verstehen dafür, wie viel Mut die Mutter brauchte, um einfach nur weiter zu atmen.
Regie: Mahmoud Sabbagh
Er ist Ordnungsbeamter in Dschidda und Laiendarsteller im „Hamlet“, nicht wirklich aus bester Familie. Sie ist eine wilde Schönheit, Adoptivtochter eines reichen Paares mit Eheproblemen. Mit atemberaubender Raffinesse hebeln die beiden das System von Tradition, Etikette und Religionspolizei aus in einer Komödie für all jene, die schon immer mal wissen wollten, was in Saudi-Arabien eigentlich so los ist, und sich gerne überraschen lassen.

 

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100 Jahre Lichtspiele Olten

Flyer 100 Jahre Lichtspiele Olten