• Kino Lichtspiele
    Willkommen im Arthouse Cinema Lichtspiele in Olten
  • Top Filme, gemütliche Ambiance
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Die nächsten Filme

Februar 2017

Regie: Hans Haldimann
Im malerischen Idyll in den Bergen des Val Lavizzara im Tessin, versuchen Ulrico, Sanna und Katharina, sich von den Zwängen der modernen Gesellschaft abzuwenden und ihr Leben selbstbestimmt und im Einklang mit der Natur zu gestalten. Während der Film eintaucht ins komplizierte „einfache Leben“ der Aussteiger, gewinnt die Generationenfrage immer mehr an Kontur. Die Sehnsucht nach einem Leben unabhängig von gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zwängen wird auf die Probe gestellt.
Regie: Ron Howard
Bis heute sind sie die Könige des Pop: Die vier Pilzköpfe Paul, John, George und Ringo eroberten in den Sechzigern von Liverpool aus die Welt. Der Dokumentarfilm begleitet die Band während ihrer Tour-Jahre, und damit von ihren Anfängen im Hamburger Star-Club Anfang Sechziger bis zu ihrem letzten Konzert im Candlestick Park in San Francisco 1966.
Regie: Nicolas Wadimoff
Der Optimismus des Willens: Jean Ziegler – Genfer Philosophieprofessor, Politiker und umstrittener Visionär. Genf 1964: Jean Ziegler verspricht Che, gegen das kapitalistische Monster zu kämpfen. Der heute 82-jährige Ziegler, der eine der wichtigsten Figuren der antikapitalistischen Ideologie geworden ist, setzt sein Engagement fort, um sein Versprechen einzulösen. Seine Reise nach Kuba – kritisch hinterfragt von Regisseur Nicolas Wadimoff.
Regie: Lisa Blatter
Lou und Aro begegnen sich, berühren sich – alles unverbindlich. Doch bald kommen sie sich näher, als sie je zugeben würden. Auf der Suche nach der ultimativen Freiheit leugnen sie ihr Bedürfnis nach Familie. – Ein subtiles, feinfühliges Porträt einer Generation, die Angst vor der Liebe hat.
Bruce Brubaker wird das Lichtspiele am 9. Februar in eine Konzerthalle von internationalem Niveau verwandeln. Der renommierte Pianist, der unter anderem an der Juilliard School in New York unterrichtet, spielt die Pianowerke von Philip Glass mit einer atemberaubenden Intensität und Kraft.
Regie: M. Rieder / K. Arn
Stephan Eicher spielt mit dem Bild des Zigeuners und sucht mit seinem Bruder Erich nach seinen jenischen Wurzeln. Die Spur führt in die Bündner Berge, zu den einst zugewanderten Familien Moser, Waser und Kollegger und ihrer legendären Tanzmusik. Die Familien leben eine faszinierende und leidenschaftliche Musiktradition. Sie prägt die Schweizer Volksmusik, sucht den Blues, brilliert als Chanson oder rebelliert im Punk.
Regie: Hans Haldimann
Im malerischen Idyll in den Bergen des Val Lavizzara im Tessin, versuchen Ulrico, Sanna und Katharina, sich von den Zwängen der modernen Gesellschaft abzuwenden und ihr Leben selbstbestimmt und im Einklang mit der Natur zu gestalten. Während der Film eintaucht ins komplizierte „einfache Leben“ der Aussteiger, gewinnt die Generationenfrage immer mehr an Kontur. Die Sehnsucht nach einem Leben unabhängig von gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zwängen wird auf die Probe gestellt.
Regie: Pieter van Huijstee
Farbenprächtige Gärten, unheimliche Nachtmahre, lodernde Höllenfeuer, skurille Monstren – halb Mensch, halb Vogel-…. Die fantastischen Bilderwelten des berühmten mittelalterlichen Malers Hieronymus Bosch ziehen den Betrachter heute noch in ihren Bann. Der Film begleitet fünf niederländische Kunstexperten, die die wenigen erhaltenen, in alle Winkel der Erde verstreuten Gemälde des Meisters zusammentragen, auf Echtheit überprüfen, historisch einordnen und inhaltlich analysieren. “ Eine packende Kunst-Detektiv-Story und eine lehrreiche Geschichtsstunde zugleich”.
Das zentrale Thema des Anlasses ist der Aufbau der Tibeter Flüchtlingshilfe Anfang 1960. In einem ersten Teil wird Frau Dr. Katrin Hagen über die „Medical Camps“ in Nepal informieren, wo sie in abgelegenen Tälern unter schwierigsten Bedingungen Handoperationen durchführt. Für ihr Engagement wurde sie mit dem Swiss Award 2016 ausgezeichnet.
Ihr Vater Toni Hagen war Geologe und hat mit der Zustimmung des Königs von Nepal, des Dalai Lama und dem Bundesrat die Tibeter Flüchtlingshilfe aufgebaut. Dazu wird ein von Toni Hagen kommentierter Dokumentarfilm gezeigt.
Regie: Steven Cantor
Sergei Polunin ist gerade 19, als er zum Ersten Solisten des Royal Ballet in London aufsteigt. Der ukrainische Ausnahmetänzer gilt als “Enfant terrible” der Ballet-Szene und zählt zu den besten seiner Generation. Die Tattoos auf seinem Körper sind heute sein Markenzeichen. Mittels privater Videoaufnahmen aus dem Familienarchiv, mit persönlichen Interviews und herausragenden Tanzszenen zeichnet Filmemacher Steven Cantor das mitreissende und hochemotionale Portrait eines sensible Weltklasse-Tänzers.
Regie: Pieter van Huijstee
Farbenprächtige Gärten, unheimliche Nachtmahre, lodernde Höllenfeuer, skurille Monstren – halb Mensch, halb Vogel-…. Die fantastischen Bilderwelten des berühmten mittelalterlichen Malers Hieronymus Bosch ziehen den Betrachter heute noch in ihren Bann. Der Film begleitet fünf niederländische Kunstexperten, die die wenigen erhaltenen, in alle Winkel der Erde verstreuten Gemälde des Meisters zusammentragen, auf Echtheit überprüfen, historisch einordnen und inhaltlich analysieren. “ Eine packende Kunst-Detektiv-Story und eine lehrreiche Geschichtsstunde zugleich”.
Regie: Fuchi Ni Tatsu Koji Fukada
In einer unauffälligen japanischen Vorstadt führen Toshio und seine Frau Akié zusammen mit ihrer Tochter ein scheinbar ruhiges Leben. Eines Morgens taucht ein alter Freund von Toshio in dessen Werkstatt auf. Zu Akiés Überraschung bietet Toshio ihm Arbeit und Unterkunft an. Nach und nach mischt sich der Freund ins Familienleben ein, bringt dem kleinen Mädchen das Harmoniumspiel bei und macht sich vorsichtig an Akié heran.
Regie: Min Bahadur Bham
Ein vorübergehender Waffenstillstand im Jahr 2001 lässt die Bewohnerinnen und Bewohner eines kleinen Dorfes im Bürgerkriegsgebiet Muru im Nordwesten Nepals aufatmen. Prakash und Kiran, zwei Knaben unterschiedlicher Kasten, werden dicke Freunde, als sie sich auf die Suche nach einem vermissten Huhn machen, das plötzlich verschwunden ist. Die Suche nach dem verlorenen Huhn führt sie durch schöne Berglandschaften Nepals und durch die wirre politische Situation.

Monatlicher Programm Flyer Kino Lichtspiele

Das Februar Programm als Flyer PDF

 

 

März 2017

Regie: Marcie Begleiter
Eva Hesse war eine ausserordentliche Künstlerin, deren Werk erst in den letzten Jahren grössere Aufmerksamkeit und wachsende Begeisterung zuteilwurde. Regisseurin Marcie Begleiter erzählt die Geschichte eines jüdischen Flüchtlingskindes aus Hamburg – einer leidenschaftlichen, schönen und talentierten Frau, die sich an die Spitze der US-Kunstszene kämpfte und bis zu ihrem frühen Tod 1970 mit 34 Jahren die Kunstgeschichte verändert hat. Dabei begeistert die Fülle und Dichte des Materials. Eine wahre Entdeckung für kunstinteressierte Kinogänger.
Regie: Lutz Gregor
In Mali steht die Wiege des Blues. Von dort brachten Sklaven ihre Rhythmen und Melodien mit auf die Baumwollfelder von Nordamerika. Seit Jahrhunderten prägt Musik die Kultur des westafrikanischen Landes. Doch Malis Musik ist in Gefahr, bedroht von militanten Islamisten, die die Scharia einführten, das Singen und Tanzen verboten und Musikinstrumente zerstörten. Die Doku „Mali Blues“ begleitet vier Weltklasse-Musiker auf ihrer Reise von der Hauptstadt Bamako bis Timbuktu und zeigt, wie sie Musik zurück in ihre Heimat bringen.
Regie: Michael Koch
Marija verdient sich ihren Lebensunterhalt als Reinigungskraft in einem Hotel in Dortmund. Nach einer fristlosen Kündigung rückt ihr Traum vom eigenen Friseursalon in weite Ferne. Ohne Arbeit und finanziell unter Druck ist sie bereit alles in die Waagschale zu werfen und gibt für ihre Unabhängigkeit ihre sozialen Beziehungen und zuletzt sogar die eigenen Gefühle auf. Sie lebt am Rande unserer Produktions- und Konsumgesellschaft, lässt sich aber nicht auf die ihr zugeschriebene Opferrolle reduzieren. Fordernd, entschlossen und kompromisslos kämpft sie für ein freieres, selbstbestimmtes Leben.
Regie: Pablo Larrain
Der berühmte Dichter und Kommunist Pablo Neruda bezichtet Staatspräsident Videla – einst sein Kampfgefährte – des Verrats. Man schreibt das Jahr 1948, der Kalte Krieg ist in Chile angekommen. Nerudas Kritik hat Folgen: Er verliert als gewählter Senator die politische Immunität, soll verhaftet werden und muss untertauchen. Das ruft Kommissar Oscar Peluchonneau auf den Plan. Er ist von der Idee besessen, Neruda dingfest zu machen. Doch dieser führt ihn immer wieder in die Irre und entkommt. Das Katz- und Maus Spiel führt den wortgewaltigen Freigeist und den sturen Staatsdiener bis ins Andengebirge, wo Neruda das letzte Kapitel des Duells mit Peluchonneau in Szene setzt…
Konzert beginnt um 17.00 Uhr, anschliessend Film
Regie: François Girard / Pooja Singh
Der elfjährige Stet ist mit einer wunderbaren Gesangsstimme gesegnet. Doch in seiner Schule kann sich sein Talent nicht richtig entfalten. Als seine Mutter bei einem Autounfall ums Leben kommt, schickt Stets Vater seinen Sohn in die renommierteste Bubenchorschule des Landes. Doch dort ist der Konkurrenzkampf hart und der Gesangsleiter Carvelle ( Dustin Hoffmann) arbeitet mit eiserner Härte.
Regie: Lutz Gregor
In Mali steht die Wiege des Blues. Von dort brachten Sklaven ihre Rhythmen und Melodien mit auf die Baumwollfelder von Nordamerika. Seit Jahrhunderten prägt Musik die Kultur des westafrikanischen Landes. Doch Malis Musik ist in Gefahr, bedroht von militanten Islamisten, die die Scharia einführten, das Singen und Tanzen verboten und Musikinstrumente zerstörten. Die Doku „Mali Blues“ begleitet vier Weltklasse-Musiker auf ihrer Reise von der Hauptstadt Bamako bis Timbuktu und zeigt, wie sie Musik zurück in ihre Heimat bringen.
Regie: Christian Mungiu
Ein rund fünfzig Jahre alter Arzt würde für das Glück seiner Tocher alles machen. Er und seine Frau leben in einer transsilvanischen Bergstadt. Eliza, die Tochter wohnt noch zu Hause und steht kurz vor der Matura. Besteht sie diese, winkt ein Studienplatz in England und damit eine bessere Zukunft. Doch vor den letzten Prüfungen bringt ein dramatisches Ereignis die junge Frau völlig aus dem Konzept, ihr Abschluss steht auf dem Spiel. Der Regisseur Christian Mungiu erzählt psychologisch spannend von einer Vater-Tochter Beziehung; und er beleuchtet das Leben in einer Gesellschaft, die nach dem System „eine Hand wäscht die andere“ funktioniert.

FILME anlässlich der 2. AUGENTAGE OLTEN

Regie: Heidi Specogna
Am Anfang stand ein schmales Schulheft. Anstelle von Vokabeln füllten sich seine karierten Seiten mit den mutigen Zeugenaussagen von 300 zentralafrikanischen Frauen, Mädchen und Männern. Sie offenbaren, was ihnen im Oktober 2002 im Zuge der kriegerischen Auseinandersetzungen von kongolesischen Söldnern angetan worden war. CAHIER AFRICAIN ist eine Langzeitbeobachtung und begleitet seine Protagonisten seit 2008. „ Wenn etwas Heidi Specognas Filme auszeichnet, dann ist es dieser Blick für Themen, die keine Schlagzeilen machen – bis man den Film gesehen hat. Dann wird er zum Augenöffner, und es wäre ein Fehler, nicht hinzusehen.“ (Bieler Tagblatt)
Regie: J.L. Lopez
Surrealistischer Fiebertaum, Allegorie der Schöpfungsgeschichte, Fantasmagorie des Bösen. Seit 500 Jahren fasziniert Hieronymus Boschs berühmtes Gemälde “ Der Garten der Lüste “ seine Betrachter immer wieder aufs Neue. Ein farbenprächtiger wie spannender Trip in die wundersame Welt eines rätselhaften Künstlers, unterlegt mit einem soghaften Soundtrack, der von Bach bis Lana Del Rey reicht und die Zeitlosigkeit von Boschs Meisterwerk auch musikalisch eindrucksvoll unterstreicht.
Regie: Pablo Larrain
Der berühmte Dichter und Kommunist Pablo Neruda bezichtet Staatspräsident Videla – einst sein Kampfgefährte – des Verrats. Man schreibt das Jahr 1948, der Kalte Krieg ist in Chile angekommen. Nerudas Kritik hat Folgen: Er verliert als gewählter Senator die politische Immunität, soll verhaftet werden und muss untertauchen. Das ruft Kommissar Oscar Peluchonneau auf den Plan. Er ist von der Idee besessen, Neruda dingfest zu machen. Doch dieser führt ihn immer wieder in die Irre und entkommt. Das Katz- und Maus Spiel führt den wortgewaltigen Freigeist und den sturen Staatsdiener bis ins Andengebirge, wo Neruda das letzte Kapitel des Duells mit Peluchonneau in Szene setzt…
Regie: Matthew Akers
Verführerisch, furchtlos und unverschämt: Seit fast 40 Jahren definiert Marina Abramovic ständig neu, was Kunst heute bedeutet. Ihre Performances provozieren, schockieren und bewegen. Während der gesamten Dauer von 3 Monaten ihrer umfangreichen Einzelausstellung im MoMa sass Abramovic sechs Tage die Woche, jeweils 7 Stunden in der Mitte des Atriums bewegungslos auf einem Stuhl und liess mehr als eine halbe Million Besucher an sich vorbeiziehen. Eine hypnotisierende Kinoreise in die Welt radikaler Performance Art und das intime Portrait einer faszinierenden Frau, die zwischen Leben und Kunst keinen Unterschied macht.
Regie: Severin Fiala/Veronika Franz
Psychologischer Thriller – Eine hochspannende filmische Erzählung, der man sich nicht entziehen kann. In einem abgelegenen, idyllischen Haus am Waldrand geniessen die Zwillingsbrüder Lukas und Elias die Sommerferien. Sie toben durch Wald und Wiesen, schwimmen im See und können die Heimkehr ihrer Mutter kaum erwarten. Als diese dann nach einem Unfall aus dem Krankenhaus mit einbandagiertem Gesicht zurückkehrt , macht sich statt der alten Vertrautheit Misstrauen breit. In der strengen Frau, die nun vor ihnen steht, können sie ihre Mutter kaum wiedererkennen. Schon bald werden die Zwillinge den Zweifel nicht mehr los, dass diese Frau nicht ihre Mutter sein kann. Ein existenzieller Kampf um Identität und Urvertrauen entspinnt sich.
Regie: Rachid Djaidani
Der zwanzigjährige Far’Hook ist ein junger aufstrebender Rapper aus Paris. Nach einem Zusammenstoss mit einer verfeindeten Gang muss er die Stadt verlassen und untertauchen. Sein Produzent Bilal, ein zum Islam konvertierter Franzose, überredet ihn, seinen pensionierten Vater Serge (Gérard Depardieu) durch Frankreich zu chauffieren. Dieser will die von Joseph Vernet gemalten Häfen besuchen und nachmalen. Serge der mürrische und konservative Christ, begegnet dem muslimischen jungen Sänger mit grossem Misstrauen, und nur widerwillig begibt sich das ungleiche Paar auf die gemeinsame Reise durch Frankreich.
Regie: Hirokazu Kore-eda
Der preisgekrönte Schriftsteller Ryota zehrt von seinem längst vergangenen Ruhm. Er ist geschieden. Seit seinem erfolgreichen ersten Roman hat er nichts Vernünftiges mehr zustande gebracht. Das Geld, das er nun als Privatdetektiv verdient, rinnt ihm durch die Finger. So ist er kaum in der Lage, für seinen 11-jährigen Sohn zu sorgen. Ryota möchte das Vertrauen seiner Ex-Frau wiedergewinnen und seinen Jungen öfters sehen. Doch er bemüht sich vergeblich darum – bis ein heftiger Sommer-Sturm die zerrissene Familie zwingt, eine Nacht zusammen zu verbringen…
Regie: Amos Gitai
Der Film ist eine Rekonstruktion jenes Tages, an dem der israelische Premierminister Yitzhak Rabin am 4.November 1995 ermordet wurde. Dieser setzte sich für eine Friedenspolitik Israels ein, was besonders bei rechten Kräften des Landes zu Protesten führte. Dieser Widerstand kumulierte dann in einem Attentat. Der Film zeigt auch, dass der Ermordung eine Hetzkampagne schmutzigster Art und eine nahezu mutwillige Schlamperei des Sicherheitsdienstes, in dem ein Mann mit engen Verbindungen zu rechtsradikalen Rabbinern eine zentrale Position innehatte, vorausgingen.
Regie: Cristi Puiu
Der 40-jährige Arzt Lary trifft sich mit seinen Verwandten, um dem verstorbenen Familienoberhaupt zu gedenken. Während man in einer engen Bukarester Wohnung auf den Priester wartet, wird diskutiert, gelacht, geweint, gestritten, geschmollt und intrigiert. Nach und nach offenbaren sich uns die grossen und kleinen Geheimnisse von über einem Dutzend Charakteren, denen wir dabei so nahe kommen, als wären wir selbst ein Mitglied dieser dysfunktionalen Familie. Die von bitterem Sarkasmus getränkte und von schwarzem Humor durchzogene Komödie verdichtet sich zum präzisen Porträt einer verunsicherten und gespaltenen Gesellschaft, die von Lügen und Misstrauen geprägt ist.
Regie: Mani Haghighi
Detektiv Hafizi wird beauftragt, den Suizid eines Exilierten auf einer Insel im Persischen Golf zu klären. Der Schauspieler und Regisseur Mani Haghighi schickt ihn los und lädt uns ein in eine Welt der Rätsel, die er genüsslich in Szene setzt und mit dokumentarischen Aufnahmen und Gesprächen noch irrer werden lässt, als sie es bereits sind. Sein Film hebt die Grenzen zwischen Schein und Sein auf und öffnet alles dem schieren Geniessen.
Regie: Amos Gitai
Der Film ist eine Rekonstruktion jenes Tages, an dem der israelische Premierminister Yitzhak Rabin am 4.November 1995 ermordet wurde. Dieser setzte sich für eine Friedenspolitik Israels ein, was besonders bei rechten Kräften des Landes zu Protesten führte. Dieser Widerstand kumulierte dann in einem Attentat. Der Film zeigt auch, dass der Ermordung eine Hetzkampagne schmutzigster Art und eine nahezu mutwillige Schlamperei des Sicherheitsdienstes, in dem ein Mann mit engen Verbindungen zu rechtsradikalen Rabbinern eine zentrale Position innehatte, vorausgingen.
Regie: Jann Preuss
Jonas, Mitte 40, einst erfolgreicher Schriftsteller, steckt fest. Die Trennung von seiner Frau und Kind hat ihn depressiv zurückgelassen. Er muss sich mit Schreibkursen für Anfänger über Wasser halten. Doch als die charmante und talentierte Gina in seinem Kurs auftaucht, erwachen Jonas’ Lebensgeister wieder. Er verliebt sich auf der Stelle – und setzt sich in den Kopf, Gina zu Erfolg zu verhelfen. Was er nicht ahnen kann: Dass seine Probleme damit erst richtig beginnen. Der Film erzählt mit warmherzigem Humor von Lebenskrisen – und wie man sie schlimmer macht.

 

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